Die DDG wird 50!

Am 14. Oktober 2020 feiert die DDG offiziell ihr 50. Gründungsjubiläum. Wir haben intern entschieden, auf ein Fest zu verzichten, informieren aber gerne über unsere Vereinsgeschichte. Unsere Verbindungen zur Landeshauptstadt Kiel finden Sie hier.

Zur Vereinsgeschichte

Am 14. Oktober 1970 wurde im Kieler Schloss die bundesweit erste Deutsch-Dänischen Gesellschaft (DDG) gegründet. 200 Personen aus der schleswig-holsteinischen Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren anwesend und 90 von ihnen traten direkt dem Verein bei. Initiator und erster Vorsitzender der DDG war der Leiter des NDR-Funkhauses in Kiel, Thomas Viktor Adolph, der sehr gut in der norddeutschen und dänischen Medienlandschaft vernetzt war und dank dessen Arbeit intensiv über die Intentionen und das Programm der DDG in der regionalen wie überregionalen Presse wie dem Rundfunk berichtet wurde.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung und Vertiefung der gegenseitigen Beziehungen zwischen Deutschen und Dänen und die Vermittlung von Kenntnissen über die geistigen, kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Deutschlands und Dänemarks.

Nur sieben Jahre nach Gründung hatte die DDG ca. 500 Mitglieder und Sektionen in Hamburg, Bremen, Husum, Rendsburg und Neustadt/Holstein, in den 1980er Jahren kommen Sektionen in Plön, Lübeck und Ostholstein dazu.

1990-2001: Thies Uwe von Leesen, Redakteur der Kieler Nachrichten, ist Vorsitzender der DDG. Die DDG hat in dieser Zeit phasenweise 900 Mitglieder.

2001-2017: Annie Lander Laszig ist Vorsitzende. Die DDG initiiert in dieser Zeit das Grönland-Filmfestival und holt 2003 die „Zeichnungen der Bibel“ der dänischen Königin Margarethe II. erstmals nach Deutschland.

2010: Die DDG feiert ihr 40. Gründungsjubiläum mit einem Festakt im Landeshaus.

Seit 2010: Viele Sektionen der DDG werden aufgrund von Überalterung der Mitglieder und Probleme in der Nachfolge von Vorsitzenden aufgelöst. Zuletzt wurden 2018 und 2019 die Sektionen in Rendsburg und Bremen aufgelöst.

seit 2017: Caroline E. Weber ist Vorsitzende. Annie Lander Laszig ist Ehrenvorsitzende der DDG.

2018/2019: In der Sektion Lüneburg gibt es eine bedeutsame Veränderung: Prof. Dr. Klaus Alpers, Gründungsmitglied der Sektion 1993, stellt sich nach über 25 Jahren als Vorsitzender nicht erneut zur Wahl. Seine Nachfolgerin wird Hiltrud Lotze.

2020: Die DDG feiert im Herbst ihr 50. Bestehen. Der Verein hat neben Kiel noch eine aktive Sektion in Lüneburg.

2020/2021: Aufgrund der Covid-19 Pandemie ruhen die Vereinsaktivitäten zwischen März 2020 und Juli 2021. Die Mitglieder werden über die Vereinspost regelmäßig angeschrieben. Für den Spätsommer 2021 sind erste Treffen und eine Mitgliederversammlung geplant.

Zur Gründung und Arbeit der DDG wurde seit 1970 regelmäßig in der Kieler Presse und den Schleswig-Holsteinischen Medien berichtet. Die ersten beiden Vorsitzenden hatten engste Verbindungen in das Pressenetzwerk der Region. Hier ein Artikel der KN von 1970 auf S. 15.

          


Der 40. Geburtstag wurde im Landeshaus in Kiel mit prominenten Gästen aus Politik und Kultur gefeiert.
Zum 40. Geburtstag pflanzte die DDG eine dänische Buche auf die Orchideenwiese in Kiel-Wik als Symbol der Völkerverständigung.
Artikel "Kiel sagt 'Mange tak', Annie Lander Laszig" in den Kieler Nachrichten vom 28.04.2017
Kieler Nachrichten vom 28.04.2017
Die langjährige Vorsitzende der DDG, Annie Lander Laszig, wird während der Mitgliederversammlung 2017 zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Vorsitzende ist seitdem Caroline E. Weber.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2018 wird der langjährige Vorsitzende der Sektion Lüneburg, Prof. Dr. Klaus Alpers, zum Ehrenmitglied der DDG ernannt.